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Drucklufterzeugung
Da wir die Druckluft nicht einfach von den Bäumen pflücken können, müssen wir sie erzeugen. Die Erzeugung von Druckluft ist schon sehr alt und es gibt daher mehrere Methoden, wobei einige besser funktionieren als andere. Aber wer die Drucklufterzeugung richtig einsetzt, kann auch heute noch die einfachsten Dinge nutzen.
Der mit Abstand älteste Erzeuger von Druckluft ist der Mensch selber. Durch in der Lunge gespeicherte Luft, kann der Mensch einen Ballon aufblasen. Er kann so seine Lungen als Lufterzeuger nutzen. Die Luft im Ballon kann dann zum Ausblasen einer Kerze genutzt werden. Ein Hauch Druckluft, kann somit eine Kerze zum Erlöschen bringen.
Auch z.B. Dampflokomotiven benötigten Druckluft. Zwar nur um die Bremseinrichtungen zu versorgen, aber die Luft musste erzeugt werden. Dazu baute man eine Luftpumpe ein. In der Luftpumpe wurde mit Hilfe des Dampfes Druckluft erzeugt. Dabei funktioniert das fast so, wie bei Ihrer Fahrrad-Pumpe.
Die Luftpumpe hatte nur eine bescheidene Leistung, aber um die Bremsapparate zu versorgen reichte sie durchaus aus. Wurde mehr Luft benötigt, baute man mehrere Luftpumpen ein. Eine Speicherung der Druckluft war indes nicht vorgesehen. Die Luftpumpe musste durch das Personal bedient werden. Passte man nicht auf, fiel der Druck in der Bremsleitung plötzlich ab und der Zug bremste.
Erst die Entwicklung des Kompressors brachte den Durchbruch. Dabei wird im Kompressor die normale Luft verdichtet. Ganz gut dazu passt auch der von der Deutschen Bahn geprägte Begriff des Luftpressers. Genauer kann man die Funktion des Kompressors nicht umschreiben, denn er presst Luft zusammen. Aus der normalen Luft wird so Druckluft.
